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Lernt man eigentlich etwas Handfestes im Studium?

Steht im Hintergrund Ihrer Frage die Erfahrung, dass man im Religionsunterricht beliebige Meinungen austauschen kann, ohne dass Begründungen eingefordert werden und Wissen erworben werden müsste, dass es im Religionsunterricht um alles und nichts geht?

Etwa nach dem Motto: "Über Kirche und Religion hat doch jeder seine unmaßgebliche Ansicht - und überhaupt, das ist doch alles Glaubenssache. Soll doch jeder sehen, wie er damit klar kommt."

Das wäre schade. Denn auch in Religion geht es um fundiertes Wissen wie in Mathematik, Deutsch oder Biologie. Wer einfach nur daherschwätzt, darf nicht beanspruchen, besonders ernst genommen zu werden. Und der Ort, wo Studierende genau dies lernen, ist das Studium.

In der Tat: Man lernt sehr viel Konkretes - von der Sozialgeschichte zur Zeit Jesu bis zu den Konflikten des Kirchenkampfes in der Nazizeit, von der Theologie des Evangelisten Markus bis zu feministisch-theologischen Ansätzen.

Und Sie werden sehen: Es ist ungeheuer spannend, theologischen Fragen mit einer gehörigen Portion an Kenntnissen genauer auf den Grund zu gehen!


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 15. August 2017 08:52