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Wie sieht der Vorbereitungsdienst nach dem Studium aus?

Eine heikle Frage. Die Flüsterpropaganda sagt gelegentlich: Das Referendariat ist die schlimmste Zeit des Lebens, hier wirst du richtig geknechtet und getriezt, sei froh, wenn du es überstanden hast.
Es wäre blauäugig, sich vorzumachen, dass der Vorbereitungsdienst nach dem Studium - in der Regel zwei Jahre - ein Spaziergang ist. Aber die Belastungen, die dort auf Sie zukommen, sind zu bewältigen, je besser Sie Ihr Studium absolviert haben, je sicherer Sie in der Sache sind und je weniger Zeit Sie darauf verwenden müssen, noch während des Vorbereitungsdienstes Defizite aufzuholen und Versäumtes nachzuarbeiten.

Ziel des Vorbereitungsdienstes ist es, Sie in den "Ernstfall" einzuführen - und der Ernstfall ist zunächst und vor allem: der Unterricht. Sie werden bald merken, wie vielfältig die Anforderungen an gute Lehrer/innen sind, aber Sie werden in den zwei Jahren genügend Sicherheit gewinnen, all die vielen Aufgaben einer Lehrerin/eines Lehrers zu koordinieren und zu meistern.

Sie sollten sich daher nicht abschrecken lassen: Der Vorbereitungsdienst ist kein Horrorszenario, sondern eine notwendige, wenn auch schwierige Stufe im Prozess der beruflichen Ausbildung. Und Sie sollten vor allem nicht auf die hören, die Ihnen sagen: Alles, was du im Studium gelernt hast, kannst du im Referendariat vergessen. Das Gegenteil ist richtig!


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Publikationsdatum dieser Seite: Dienstag, 15. August 2017 08:52